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Nature and Spirit

Blog Post


20.5.23, 10.13 bis 21.5.23, 9.08  Die Sonne durchwandert das Zeichen „Die wilden Kühe“

Es gab eine Zeit vor der Domestikation und Ausbeutung der Erde, der Frauen und weniger ego- und sozial starker Menschen und Tiere. Viele Männer und auch nicht wenige patriarchal hypnotisierte Frauen sind vordergründig noch Profiteure vom Patriarchat, das nach dem Motto „Teile, herrsche und beute möglichst so aus, dass es keiner merkt“ organisiert ist. Sie merken nicht, dass dieses lebens- und naturferne Patriarchat sich letztlich auch zu ihren Ungunsten und zum Nachteil ihrer Nachfahren auswirkt. Spätestens wenn sie ernsthaft erkranken und sterben oder anderweitig aufwachen.

Ich stelle als alleinstehende Frau regelmäßig in meinem Leben fest: Wenn ich mich nicht entschieden um mich selbst kümmere, meine Werte immer wieder überprüfe und mich danach ausreichend richte, wird es niemand im mir geneigten Sinne tun. Das hat auch zur Folge, immer wieder vor oder nach dem Zusammenbruch aufzubrechen und Konflikte mit dem Umfeld in Kauf zu nehmen. Und das stellt die überlieferte Qualität des astrologischen Zeichens „Stier“ massiv in Frage, mit dem die Vulgärastrologie Sicherheit, Akkumulieren von Materie, Banken, Versicherungen, Gruppenzugehörigkeit und Trägheit, kombiniert allenfalls mit Genussfähigkeit und Fettleibigkeit, verbindet. Sozusagen Dauer Wellness. Oder Dauermast.

Allein der Ausdruck „Stier“ zeigt schon die Entfremdung vom Ursprung. Denn dieses fixe Erdzeichen ist zutiefst weiblich! Eigentlich müsste es „Die Kuh“, noch besser „Die wilde Kuh“ oder „Die wilden Kühe“ heissen. Im Doebereinerschen System ist die Stiervenus Ausführende von Uranus. Steht also im Dienst von Freiheit und ausreichend Unabhängigkeit und damit im Gegensatz zu dem, was das Zeichen seit Jahrtausenden in seinem Herdenzwang repräsentiert, karikiert in dem Spruch „Wer in der Herde läuft, sieht nur Aersche“.
Kühe sind zwar Gruppentiere, doch wenn wir sie wieder in ihrer ursprünglichen Art erkennen und dementsprechend fördern, dann sind sie eben nicht dumpf abgerichtet. Sondern jede Einzelne ein Original. Das wird jeder aufmerksame Bio Bauer bestätigen.  
Spätestens nach dem Wahnsinn der letzten Jahre müssten Frauen jeden Alters mehr motiviert sein, ein gutes Stück Wildheit und Nicht-Angepasstheit wieder zu integrieren. Das gilt auch fuer die Maenner, aber ich schreibe hier vor allem fuer Frauen, weil sie in ihrem wahren Wesen nach wie vor nicht entsprechend gewuerdigt werden. Manche Frauen werden nach massiven Krisen unbequemer, in denen sie oft im reiferen Alter ihren Arbeitsplatz verlieren oder bewusst aufgeben, von ihren Partnern verlassen wurden oder umgekehrt beschlossen, diese Partnerschaft so nicht weitertragen zu wollen. Das Zeichen „Kuh“ entspricht im Horoskop auch dem zweiten Haus, unserem sogenannten Stall, der immer auch bei einer festen Partnerschaft und unserem Arbeitsplatz mit dabei ist. Denn es geht hier auch um Legalisierung, Zugehörigkeit, lebensorientierte Sicherheit, die im besten Fall auf denselben Werten und dialogfähigen bewussten Menschen beruht, so dass Krisen als anzustrebende win win Lösung gemeistert werden können. Seit Maerz 2019 laeuft der Planet Uranus als Herrscher des Luftzeichens Wassermanns durch den Stier und schuettelt hier altgewohnte, oft nicht lebensorientierte Sicherheiten durch. Eine Steigerung dieses Prozesses wird dadurch erreicht, dass die laufende Mondknotenachse - der Anzeiger des anzustrebenden individuellen und kollektiven kosmischen Gleichgewichts - von Januar 2022 bis Mitte Juli 2023 ebenfalls die Achse Stier-Skorpion durchlaeuft. Vergegenwaertigen wir uns:

Gegenüber der „Kuh“ steht das ebenfalls weibliche Krisen- und Metamorphosenzeichen Skorpion. Ein fixes Wasserzeichen. Es geht hier um Seelentiefe, individuell und kollektiv. Auch hier deutet der Name Skorpion auf die männliche Besatzung an! Passenderweise sollte es „Die Schlange“ oder "Die Drachenfrau" heissen. Wobei es sich nicht um einen luftig leichten fliegenden Gluecksdrachen wie bei den Chinesen handelt. Schlangen sind die Meisterinnen der Selbsthäutung und damit verjuengungs- und verwandlungsstark. Da wir schon lange nicht mehr in dieser Gesellschaft lernen, worauf es wirklich ankommt, existiert diese letztlich irrationale Angst vor allem Schlangenhaften in den meisten von uns. Ich gebe zu, auch ich habe Angst vor Giftschlangen und Würgeschlangen und bin heilfroh, dass es diese "Biester", die auch Tiere der goettlichen Schoepfung sind, bei uns nicht gibt.


Letztlich sollten wir uns klar machen, wir alle haben das Zeichen Skorpion/Schlange und seinen Herrscher Pluto irgendwo in unserem Horoskop stehen. Was eben auch immer mit entsprechenden Altlasten verbunden ist, erst recht, wenn wir die Reinkarnation fuer ein Faktum halten. Und der Name Pluto sollte wieder weiblich als Pluta oder Ereshkigal aktualisiert werden. Klar, entspricht der negativen Skorpion/Schlangenfrequenz auch das geplante Verbrechen, wie es z.B. die Corona Gangster global angezettelt haben, aber die haben auch nur eine Chance, insofern die wichtigen Entscheidungsträger bewusst oder unbewusst pennen, korrupt davon profitieren und damit das Leben der Mehrheit (was dem Zeichen der Kuh entspricht) massiv gefährden. Das heisst, Unschuldige werden ohne Gewissen geopfert. Wir sind nicht weiter oder im Grunde in Anbetracht des Zustands der Erde weitaus weniger entwickelt als die sogenannten „Wilden“.

Die Achse Stier Skorpion/Schlange ist die Lebensachse schlechthin! Denken wir nur an die berühmte biblische, stark patriarchal beeinflusste Geschichte, in der die Frau Eva „verteufelt“ wird, weil sie entgegen den Weisungen des unempathisch-humorlosen Gottes den Apfel der Erkenntnis gegessen und an Adam weitergereicht hatte. Die Tatsache, dass in dem Garten zwei Bäume stehen, dass der Erkenntnis- getrennt vom Lebensbaum steht, sagt viel aus. Eigentlich müsste es nur ein Baum sein, der Baum des Lebens und der Erkenntnis. Denn je nach meinem Leben und den daraus gemachten und reflektierten Erfahrungen erlange ich Erkenntnis oder auch nicht. Doch lebendiges, reflektiertes Wissen ist bei den orthodoxen Juden, Christen und auch Muslimen nicht gefragt! Je dümmer = gutgläubiger die Followers, desto besser kann man sie im Sinne der Machthaber beeinflussen.

Astro-logisch betrachtet, geht es bei der Achse Kuh - Schlange darum, was wir bewusst und unbewusst anziehen (im konkreten und metaphorischen Sinne) und bewusst und unbewusst ausmisten=loslassen, um wieder lebensfroh auferstehen zu können. Wenn das Los Lassen nicht wirklich stimmig ist, dann lohnt es sich, ggf. tiefer zu bohren. Um im besten Fall bewusst wach aufgeraeumt motiviert diese Daseinsebene irgendwann in die nächste Dimension zu verlassen.
Doch bevor es so weit ist, erfahren wir im besten Fall wie die Natur: Sterben lernen im Leben, im Sinne von gehen lassen oder auch angemessen sich selbst und andere Betroffene konfrontieren, heisst dann immer wieder aufs Neue leben lernen.

Das Thema Heilen wird meist mit der Fische-Jungfrau Achse in Verbindung gebracht. Ich habe neulich eine irre und wahre Geschichte in einem der spirituellen Hefte in Berlin gelesen, die die Achse Kuh - Schlange eindrucksvoll erläutert. Ein Mann mit starken Depressionen, der auf einem Bauernhof aufgewachsen war, nahm an einem Visionsretreat teil. Da müssen die Teilnehmer allein an einem Ort in der Natur übernachten und bewusst Eindrücke in sich aufnehmen, die ihnen ggf. den Weg aus einer Krise zeigen. Er wählte für sich und sein Zelt eine Kuhweide aus und wurde prompt nachts von einer Kuhherde besucht. Eine Kuh schleckte ihn intensiv ab. Da er Kühe gewohnt war, hatte er keine Angst und genoss die Nähe der Tiere.
Am nächsten Tag ging es ihm deutlich besser. Und einige Tage später hörte er, dass der Bauer dieser Kuhweide eine Kuh erschiessen musste, weil sie völlig ver-rückt geworden war: Es war die Kuh, die ihn beschleckt hatte! Sie hatte sich für ihn und seine Gesundheit geopfert. Ein schaurig schönes Beispiel für die Achse Kuh - Schlange und die Substanzhaftigkeit auch sogenannter psychischer Erkrankungen! Er wird hoffentlich immer mit Dankbarkeit an diese Kuh denken.

Was ggf. aus dieser Geschichte für uns folgt: Dass wir uns im Leben mehr Ver-rücktheiten, Distanz zum Gängigen, gönnen sollten, die unserer Individualität gut tun! Daher zum Abschluss dieses Blogs eine ausdrückliche Ermunterung an uns Frauen, ihr eigenes lebendiges Original zu werden anstatt ein Abziehbild zu sein. Ich habe den witzigen Text auf einer Frauentoilette (ebenfalls ein Ort im Sinne des Skorpions/der Schlange) in Bad Kissingen gefunden:

Wer die Astro-Logik vertiefen will, dem/der empfehle ich Silke Schaefers aktuellen Hinweis auf die anstehenden Transformationen. Der zweite Neumond im Widder am 20.4.23, ueberdies eine hybride Sonnenfinsternis, fordert uns in Kombination mit anderen kosmischen Faktoren dazu auf, die Pionierschritte, die wir ggf. in uns fuehlen, zu realisieren.

 

 

In diesem Sinne einen aufbruchs- und genussreichen Fruehling!










 

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