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Nature and Spirit

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23.8.23, 11.01 Uhr bis 23.9.23, 8.50 Uhr: Die Sonne durchwandert das veränderliche Erdzeichen Jungfrau


Bienenfleissig, brav, präzise und angepasst - so lauten die gängigen Klischees über das Tierkreiszeichen Jungfrau. Die zynische Kurzzusammenfassung lautet „Korinthenkacker“.

Was aber umfasst dieses Zeichen wirklich? Wie immer, ist das meine persönliche Sicht, beruhend auf meinem momentanen Blickwinkel, der sich wiederum aus ausgewählten Informationen zusammensetzt, um eine spezielle Botschaft zu übermitteln. Aus der sich alle Leser und Leserinnen ihren persönlichen Reim daraus machen können oder auch nicht.

Das Wort „Jungfrau“ steht meiner Auffassung nach - aus Sicht der Frau - für eine eigene, nicht manipulierte Wahrnehmung, eine weiblich orientierte Sicht der Dinge, die auch das Grosse Ganze umfasst, unbeeinflusst von der männlich fokussierten, ausschliessenden Wahrnehmung. Das gilt auch innerhalb einer Person: Der eigene Standpunkt sollte das Gesetz des Lebendigen mitumfassen und doch sich selbst nicht vergessen. Ich will wohlgemerkt keine Feindschaft gegen Männer im Allgemeinen befördern und auch keine Werbung für sexuelle Askese machen. Denn diese eigene weibliche Sicht als Frau sollte auch unbeeinflusst von der Wahrnehmung weiterer Frauen und Männer sein. Und wenn sie davon beeinflusst ist, ist das eine bewusste selbstverantwortete Übernahme und keine, die es bei unreflektierten Frauen und Männern gleichermassen gibt: unhinterfragt Standpunkte zu übernehmen, um sich selbst zu stärken und als Person zu verstecken. Sprich nicht oder weniger angreifbar zu sein.

In der ursprünglichen Folge des Tierkreises ist das Erdzeichen Jungfrau das dritte und letzte des seelischen zweiten Quadranten: beginnend mit dem kardinalen Wasserzeichen Krebs, das für unsere Geborgenheit, Familie und Herkunft steht, überleitend zum fixen Feuerzeichen Löwen, der für die daraus resultierende verspielte Kraft, Lebensfreude und eigene Kinder steht, mündend in die Jungfrau, die der Münchner Astrologe Doebereiner „Aussteuerung des Seelischen gegenüber Umweltbedingungen“ definiert. Denn Leben braucht Bedingungen, denen wir teilweise unterworfen sind und die wir teilweise selbst gestalten können. Wolfgang Doebereiner nannte die Jungfrau auch „Revierwarner“ und definierte dadurch das feine Gespür vieler Jungfraubetonter oder im Zeichen der Jungfrau Geborener, ihren guten Instinkt, wer oder was in dieses Revier passt und was nicht. Daher sind Jungfraueigenschaften für jeden Kriminalisten wichtig: exakte, scharfe Analyse, die doch nicht das Grosse Ganze aus den Augen verliert.

Für diesen Jungfrauen Blog habe ich Informationen zum Thema Vestalinnen im Alten Rom, zu Rhea Silvia und zur Gründung Roms sowie zur Nymphe Egeria und die zwölf Schilde verbunden, die als Machtreliquien im Alten Rom eine zentrale Rolle spielten. Und ich zitiere am Ende auch aus Ursula Fassenders Buch „Die Erde, der vergessene Planet.“ Und bin dabei zu interessanten Einsichten gelangt.

Bekanntermassen waren die Alten Roemer im Unterschied zu den Christen keine Fans von sexueller Askese. Nichtsdestotrotz waren die Vestalinnen als Priesterinnen der Goettin Vesta die Hüterinnen des Heiligen Herdfeuers der Stadt Rom und waren 30 Jahre lang - also einen Saturnumlauf lang! - zu sexueller Askese verpflichtet. Verstiessen sie dagegen, wurden sie zum Tode verurteilt. Nach den dreissig Jahren konnten sie, wenn sie wollten, aus dem Tempeldienst austreten und auch heiraten. Innerhalb dieser 30 Jahre waren gewisse Regeln zu befolgen, was auch dem astrologischen Jungfrauprinzip entspricht. Denn ohne sinnvolle Regeln fallen wir dem Chaos anheim.
Vestalinnen wurden als Mädchen zwischen sechs und zehn Jahren aufgenommen. Sie stammten meist aus der römischen Oberschicht. Die zahlreichen Privilegien, die sie genossen und die sie quasi einem freien männlichen römischen Bürger gleichstellten, mochten einen beträchtlichen Anreiz darstellen, 30 Jahre ihres Lebens diesem Dienst zu widmen.

„Die Priesterschaft der Vestalinnen bestand aus sechs (in der Spätantike sieben) Priesterinnen, die im Alter von sechs bis zehn Jahren für eine mindestens dreißigjährige Dienstzeit berufen wurden. Ihre Hauptaufgabe war es, das Herdfeuer im Tempel der Vesta zu hüten, das niemals erlöschen durfte, und das Wasser aus der heiligen Quelle der Nymphe Egeria zu holen, das zur Reinigung des Tempels verwendet wurde. Daneben stellten sie die mola salsa (eine Mischung aus Salzwasser und Getreideschrot) sowie das suffimen (Asche ungeborener Kälber) her, die bei bestimmten Kulthandlungen benötigt wurden.
Im Bereich des Kultes unterstanden die Vestalinnen dem Kollegium der Pontifices und insbesondere dem Pontifex maximus als Disziplinarvorgesetztem. Ihr persönlicher sozialer Status entsprach in vielerlei Hinsicht dem eines römischen Mannes, doch verfügten sie darüber hinaus über zahlreiche Sonderrechte.“ (Wikipedia)


Der Pontifex maximus als Oberster Brückenbauer war zunächst der oberste Wächter des altrömischen Götterkults und speziell auch der Priesterinnen der Vesta. Woraus wir schon das patriarchal geprägte religiöse Weltbild erkennen. Ein oder mehrere Männer sind Priesterinnen übergeordnet. Interessanterweise verleibten sich Politiker wie Caesar noch in der römischen Republik diesen Titel ein, um ihre Macht zu erhöhen. Alle römischen Kaiser ab Augustus trugen immer auch den Titel Pontifex maximus, der sich dann in christlicher Zeit auf die römischen Bischöfe = Päpste übertrug. Das heisst, wir haben es hier mit einer meist unguten Durchmischung aus weltlicher und geistlicher Macht zu tun. Denn das, was geistig gesehen wahr ist, ist nicht automatisch mit der gemachten Realität im guten Sinne kompatibel. Wahrheit ist ohnehin meist versteckt und schillernd, sich u.a. ergebend aus dem eigenen subjektiven Blickwinkel und der damit verbundenen Absicht. Dementsprechend steht das veränderliche Wasser-Zeichen Fische dem veränderlichen Erdzeichen Jungfrau gegenüber. Im besten Fall steht die astro-logische Achse Jungfrau - Fische für unser Bemühen und unsere wachsende Fähigkeit, hinter dem Schein das Sein zu erkennen und in Bezug auf uns auch angemessen zu leben. Logischerweise erfordert das Flexibilität, aber bei Bedarf auch Standhaftigkeit. Insofern sind die veränderlichen Zeichen Zwillinge, Jungfrau, Schütze und Fische eben nicht gegen den Willen ihrer Vertreter manipulierbare, beliebig verschiebbare Posten, sondern sich ergebende Blickwinkel und Standpunkte aus den vorhergehenden, möglichst wahrhaftig gelebten kardinalen und fixen Zeichen. Wir alle sind im Leben in einen sogenannten Domino Effekt gestellt. Ist die vorherige Stufe unreflektiert und unsauber gestaltet, hat das Folgen für alles Nachfolgende.
Zurück zu den Vestalinnen. Priestertum hat auch etwas zu tun mit regelmäßiger Reinigung, im seelischen und körperlichen Bereich. Hierfür mussten die Priesterinnen der Vesta Wasser aus dem Nymphaeum der Egeria holen, einer architektonisch gefassten Grotte, aus der eine Quelle entspringt, die genealogisch mit der Nymphe Egeria in Verbindung steht. Und Egeria führt uns quasi zurück zum Ursprung Roms.
Wohlgemerkt entnehme ich das Legenden, von denen es mehrere Fassungen gibt. Aber mittlerweile merken wir ab einem gewissen Alter alle, dass das, was geschrieben steht, nicht automatisch wahr ist. Oder nur ein Mosaiksteinchen des grossen Wahrheitsmosaiks darstellt. Und Legenden unter Umständen in Bezug auf gewisse Fragestellungen mehr Antworten liefern als ein offizieller und ggf. rein rational eingestellter Geschichtsschreiber.
Die Nymphe Egeria war der Legende nach die Geliebte des zweiten römischen Koenigs Numa Pompilius. Sie beriet ihn in wichtigen Fragen und nicht zuletzt deshalb galt er als weiser Koenig. Ausserdem übergab sie ihm zwölf Bronzeschilde, die sogenannten Ancilia, auf deren Besitz der Sage nach die Herrschaft Roms beruhte.
Diese Schilde waren also das, was die Bundeslade für die Juden darstellte: konkrete, sakrale Objekte, die die Salier, die zwölf Priester des Kriegsgottes Mars, dem römischen Volk regelmäßig zeigten, um es von der Rechtmäßigkeit der Herrschaft zu überzeugen. Interessanterweise fanden diese Prozessionen im März und im Oktober statt, was der Pflanz- und Erntezeit im Naturzyklus entspricht. Womit wir wieder beim astrologischen Erntezeichen Jungfrau sind, deren Achtsamkeit es zu verdanken ist, rechtzeitig zu pflanzen, damit die Ernte eingefahren werden kann. Auf vielen Abbildungen ist sie mit einer Pflanze in der Hand ausgestattet. Vergessen wir auch nicht, dass die Roemer gerade auch auf dem Gebiet der Agrikultur Wichtiges in die Wege leiteten und organisierten. Sie waren nicht nur Militärmacht.
Die Schilde selbst sehen aus wie eine Geige, in der Mitte etwas eingebuchtet und oben sowie unten rund. Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Ancile


In Astrologisch Vorgebildeten fällt natürlich bei der Zahl zwölf sofort der Groschen -  es sind die zwölf Tierkreiszeichen, die es zu beachten und zu schützen gilt, wenn wir wollen, dass die Erde und der Himmel im besten Fall voller Geigen hängen. Das heisst, wenn wir ernsthaft beabsichtigen, ein irdisch und kosmisch gesehen sinnvolles Leben in Verbindung mit unseren Talenten zu führen! Denn schliesslich ist unsere Erde Teil des Sonnensystems, das wiederum Teil vieler Galaxien im Weltraum ist. Und wir Menschen sind aus Sicht der Naturwissenschaften Sternenstaub der dritten Generation. Ein faszinierendes Faktum, das auf die Zusammengehörigkeit Endlichkeit-Unendlichkeit verweist und wiederum der Achse Jungfrau Fische entspricht.
Die Liebesgeschichte von Numa Pompilius und Egeria, letztere als Nymphe auch Sinnbild für die Weisheit der Zeichen Fische, ist ein wichtiger Teil, um den Ursprung und die Geschichte Roms nur ansatzweise zu verstehen. Was war den Legenden nach davor passiert? Hier spielt Rhea Silvia eine wichtige Rolle, die der Sage nach die Mutter der Romgründer Zwillinge Romulus und Remus und eine Vestalin war. Wie sie die prominenten Zwillinge gebären konnte, obwohl sie eine der Keuschheit verpflichtete Vestalin war, zeigt ihrer dramatische Legende, die Vorlage für einen packenden Filmstoff sein könnte.
Ihr Vater Numitor Silvius war Koenig von Alba Longa, der Vorgängerstadt von Rom, die an der Stelle des heutigen Castel Gandolfo, der Sommerresidenz der Päpste am Ufer des Albaner Sees lag. Sein Bruder Amulius setzte seinen Bruder ab, tötete dessen Söhne und um sicher vor weiteren Nachkommen zu sein, machte er Rhea Silvia zur Vestalin. Hier kommt jetzt laut einigen römischen Historienschreibern ein Deus ex machina ins Spiel: Der Gott Mars soll Rhea Silvia höchstpersönlich verführt und geschwängert haben. Erst der römische Geschichtsschreiber Titus Livius wurde etwas realistischer und gab an, sie wurde vergewaltigt und gab Mars als Vater an.
„Als der Onkel dies erfuhr, ließ er ihr die damals übliche Bestrafung für Vestalinnen zukommen, die ihre Unschuld verloren hatten. Er ließ sie nach der Geburt auspeitschen und töten. Einer anderen Version zufolge wurde Rhea Silvia auf Bitten von Amulius’ Tochter am Leben gelassen, aber eingesperrt und erst nach dem Tod des Königs befreit.[5] Nach einer anderen Quelle wurde die Vestalin in den Tiber geworfen. Jedoch habe sich der Flussgott ihrer erbarmt, sie zur Frau genommen und ihr ewiges Leben geschenkt.“ (Wikipedia)
Der Leser mögen sich seine präferierte Fassung auswählen.


Was hier wiederum offensichtlich wird: Geschichte wird jeweils in Bezug auf das, was der beauftragte Schreiber beabsichtigt, verfasst. Natürlich passt die Fassung mit Mars als Vater der Zwillinge Romulus und Remus  hervorragend ins Konzept der meisten romfreundlichen und mythologisch orientierten Geschichtsschreiber. Sie begründet möglicherweise auch indirekt, dass es nur sechs Vestalinnen und zwölf Salier, Priester des Mars, gab. Auch das kann man so oder so lesen. Vordergründig quantitativ betrachtet, sind Frauen auch als Priesterinnen halb so viel wert wie Männer.


Qualitativ betrachtet kann man sagen, Frauen sind ggf. doppelt so viel wert wie Männer. Sechs nach Weisheit strebende Vestalinnen haben also den Wert von zwölf männlichen Priestern. Im Sinne des Senators Cato, der im alten Rom schon erkannt hatte, wären Frauen Männern gleichgestellt, dann wären sie Männern überlegen.
Inzwischen sehe ich dieses Frau Mann Thema entspannter: es geht bei beiden um altersgerechte, entwicklungsorientierte emotionale Intelligenz. Auch um Humor, um spannungsgeladene Themen zwischenzeitlich zu entschärfen und um aus dem Überblick einen vernünftigen Kompromiss hinsichtlich persönlicher und kollektiver Themen zu finden. Dann wird die Erde wieder zunehmend zu einem lebens- und liebenswerten Planeten und das heisse Dauerthema Klimakrise endlich auch mal psychologisch als nach wie vor oft ungelöstes Frau Mann Thema betrachtet. Ohne dass Ausnahmen wie Geschlechtsumoperierte zur Neuen Normalität werden.


Unsere Gesellschaften haben weltweit einen passenden Bezugsrahmen, der gesunde Lebensprinzipien beinhaltet, verloren. Und wir können ihn, wenn wir wollen, u.a. durch eine sich selbst und dem Grossen Ganzen verpflichtete, reflektierte Astrologie wieder finden und konstruktiv gestalten.
Die Astrologin Ursula Fassbender geht sogar so weit, dem Zeichen Jungfrau die Erde als Herrscherin zuzuordnen. Und die Position der Erde jeweils 180 Grad der Sonne gegenüber ins Horoskop einzuzeichnen. Aus, wie ich finde, guten Gründen. Ihr nur noch antiquarisch zu erwerbendes Buch „Die Erde, der vergessene Planet“ sei allen Astrologie Interessierten ans Herz gelegt, die gängige, oft einseitig patriarchal astrologische Blickwinkel hinterfragen wollen.
Als Abschluss zitiere ich hier einige Passagen aus ihrem Buch in Bezug auf eine zu erreichende Heilung von uns als einzelne Person sowie im Kollektiv und von unserem Heimatplaneten im Sinne der Jungfrau-Fische Achse:


„Wer Einfühlsamkeit in die astrologische Symbolsprache besitzt, wird an dieser Stelle bereits tief nachempfinden können, welche wichtige Bedeutung und welche Transformation die Achse Jungfrau-Fische erfaehrt, wenn wir der Jungfrau die Erde als Herrscherin zuordnen. Wenn man die Planeten als die Akteure betrachtet, die ein bestimmtes Energiepotenzial in Fluss bringen und manifestieren, ist die Erde doch viel eher Neptuns ebenbürtige Partnerin im Heilprozess als Merkur. …wie ich bereits an früherer Stelle erwähnt habe, gehörte die um den Aeskulapstab der Ärzte gewickelte Schlange, die man auf Hermes/Merkur zurückführt, ursprünglich zur Goettin Isis. …Für mich ist die Erde der wahre diesseitige, stoffliche Heiler. Nicht umsonst finden wir ja auch in der Natur eine reichbestueckte Apotheke an irdischen Heilmitteln. Schamanen benutzen bei ihren Heilritualen irdische Requisiten wie Federn, Knochen, Edelsteine, Kuerbisrasseln und vieles mehr, und gleichzeitig begeben sie sich in die spirituelle Welt der Geister (Neptun), um ihre Unterstützung beim Heilen zu erwirken.  … Wie eng diese beiden Pole (Irdisches und Spirituelles) miteinander verbunden sind, zeigt sich in der Sehnsucht nach der Rückverbindung, die Menschen seit Urzeiten mit dem Goettlichen und dem Spirituellen suchen. Es scheint, als hinge die Heilung des Menschen heute mehr denn je mit der Heilung der Erde zusammen.“ …[Es geht „hier um die Vereinigung von Himmel und Erde, indem wir das Notwendige (Jungfrau) tun, damit sich das schöpferische Bewusstsein (Neptun) im Sein entfalten kann (S.112)]“….’Das Herz war schon immer der Punkt, in dem Himmel und Erde sich vereinigen, in dem der Himmel geerdet und die Erde erhoben wird. Der Himmel allein und die Erde allein können den Geist nicht fassen; nur die Einheit der beiden im Herzen fuhren zu der Tür, durch die man über Schmerz und Tod hinausgelangt.’ (zitiert aus Ken Wilber, Mut und Gnade, S.334) … Es gibt eine wunderschöne Meditation, bei der wir uns als Bindeglied zwischen Himmel und Erde, zwischen geistiger und stofflicher Welt wahrnehmen können:
Verneigen Sie sich tief zum Boden und sprechen Sie folgenden Satz:
‚Ich bringe den Himmel auf die Erde.‘
Beugen Sie sich in der entgegengesetzten Richtung nach hinten zurueck und heben Sie die Arme gen Himmel. Sprechen Sie dabei folgenden Satz:
‚Ich bringe die Erde zum Himmel.‘
In dieser Auf- und Abbewegung geschieht es, dass man plötzlich die Position des Menschen spürt, der die Verbindung in beide Richtungen herstellen kann.“
(Ursula Fassbender, Die Erde, der vergessene Planet, S. 108 bis 110)
Ich habe beim Ausführen der Übung bemerkt, dass meine Hände instinktiv eine leichte Bewegung nach aussen machten, als ob sie die Erde in den Händen hielten und dabei der Form nach den Hörnern der antiken Goettinnengestalten ähnelten.


Danke, liebe Ursula, für diese wunderschöne Bewegungsuebung als Abschluss des Jungfrau Blogs.







 

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